Waldnaturschutz

Naturschutz ist heutzutage ein Thema von immer größer werdender Relevanz. Es begegnet uns mittlerweile jeden Tag und vielen Menschen ist es zunehmend wichtiger Ihren Teil zum Naturschutz beizutragen. Das ist eine positive und wichtige Entwicklung.

Auch der Schutz des Waldökosystems gewinnt zunehmend an Bedeutung. Doch nicht selten wird Naturschutz im Wald mit Nichtbewirtschaftung verwechselt. Dabei ist gerade die nachhaltige Waldwirtschaft eine wichtige Form des angewandten Naturschutzes. Denn ein nachhaltig bewirtschafteter Wald ist in der Lage, deutlich mehr CO2 zu speichern als ein Wald, der nicht bewirtschaftet wird. Zudem können auch gezielt Struktur- und Artenvielfalt erhöht werden. Nur wer seinen Wald nachhaltig nutzt und pflegt, kann seine vollen Potentiale ausschöpfen, sodass das Ökosystem all seinen Funktionen gerecht werden kann.

Auch Sie als Kleinprivatwaldeigentümer können mit ganz einfachen Mitteln Naturschutz betreiben, die Artenvielfalt erhöhen und einen stabilen, vielfältigen und gesunden Wald schaffen. Wenn Sie jetzt glauben, dass Sie dies viel Geld und Zeit kostet, dann haben wir noch eine gute Nachricht für Sie: Waldnaturschutz geht deutlich leichter, als Sie vielleicht vermuten würden!

Wir von wald-wird-mobil.de haben daher einige wichtige Maßnahmen für Sie ausgewählt und erläutert. Dabei haben wir darauf geachtet, dass diese einen besonders hohen Wirkungsgrad im Sinne des Waldnaturschutzes haben und sich möglichst leicht und schnell umsetzen lassen. Mit diesen Maßnahmen soll vor allem die Struktur- und Artenvielfalt in Ihrem Wald erhöht werden und sowohl Pflanzen und Tiere profitieren. Gleichzeitig werden alle anderen Ziele einer nachhaltigen Waldwirtschaft gefördert und Sie als Waldeigentümer profitieren von einer verbesserten Stabilität und Zukunftsfähigkeit Ihres eigenen Waldes.

Empfohlene Maßnahmen

1_Licht_ist_Leben
Wo Licht ist, da ist Leben – das gilt auch in Wäldern. Dunkle Wälder mit geschlossenen Kronendächern, in denen wenig Licht auf den Boden dringt sind meist deutlich artenärmer als lichtdurchflutete Wälder.

Insbesondere in älteren Waldbeständen bringt das Schaffen kleinerer Lücken im Kronendach viele Vorteile mit sich. Zum einen dringt mehr Wasser auf den Boden, das ansonsten von den dichten Baumkronen abgefangen wird und von dort wieder verdunstet, ohne je den Boden zu erreichen. Zum anderen gelangt auch mehr Licht und somit Wärme in den Bestand. Dadurch herrschen bessere Bedingungen für licht- und wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten und die Arten- und Strukturvielfalt steigt. Kleine Pflanzen -besonders kleine Bäume- profitieren von den Sonnenstrahlen und bilden eine neue, vielfältige Pflanzenschicht. Wo zuvor noch große Baumkronen den kleinen Pflanzen jede Chance verwehrten mit Hilfe des lebensnotwendigen Sonnenlichtes zu wachsen, kann zudem auch eine neue Baumgeneration entstehen. Der Förster spricht hierbei von „Naturverjüngung“. Auch Bodenlebewesen wie Insekten, Pilze und Mikroorganismen fühlen sich bei Wärme wohler. Diese wiederum sorgen für eine bessere Zersetzung des organischen Materials. Dadurch werden dem Waldboden wieder Nährstoffe zugeführt, wovon wiederum die Pflanzen profitieren. Sie zeigen ein besseres Wuchsverhalten, speichern mehr klimaschädliches CO2 und können im besten Fall zu wertvollen Zukunftsbäumen mit starken Durchmessern heranwachsen. Diese werden nicht etwa zu Papier verarbeitet, wie Bäume mit geringem Durchmesser, sondern zum Beispiel zu Möbeln oder zu Holzhäusern. Dadurch kann der in ihnen gebundene Kohlenstoff sehr langfristig gespeichert werden und bleibt somit der Atmosphäre entzogen. Licht im Wald ermöglicht also gleichzeitig Natur- und Klimaschutz.

Doch schaffen Sie die Lücken gezielt und nicht zu großflächig. Denn sonst besteht die Gefahr, dass Gräser diese sonnigen Plätze besiedeln und junge Bäume überwachsen und mit ihnen um Wasser konkurrieren. Tasten Sie sich mit Fingerspitzengefühl in Richtung eines lichteren Waldbestandes und gönnen Sie Ihrem Wald etwas Zeit um sich an die veränderten Bedingungen zu gewöhnen.

2_Die_Mischung_macht_s
In einem Wald, in welchem mehrere Baumarten wachsen, sind in der Regel mehr Tier- und Pflanzenarten anzutreffen, als in einem Reinbestand, der nur eine Baumart aufweist. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Bäume unterschiedlich alt sind und sich somit aufgrund der verschiedenen Höhen eine reiche Struktur in Ihrem Wald ergibt. Wer seinen Nadelwald bereichern und zusätzlich auch Laubbaumarten anpflanzen möchte, der kann sich nach einer staatlichen Förderung erkundigen. Denn derartige Waldumbaumaßnahmen werden in Deutschland oftmals finanziell unterstützt. Weitere Informationen zum Thema forstliche Förderung finden Sie auf hier unserer Seite.

In Bezug auf die Wahl der Baumarten kommt es jedoch auch darauf an, wo Ihr Wald liegt. In Gebirgslagen stellt zum Beispiel der Fichtenwald eine natürliche Waldgesellschaft dar und bietet einem seltenen Tier Heimat: Dem Auerwild. Das Auerwild braucht diese naturgemäß weniger stark strukturierten Fichtenwälder, denn in strukturreichen Mischbeständen kann es nicht überleben. Wenn Sie also Ihren Wald umbauen möchten, dann sollten Sie vorher wissen, welche natürlichen Waldgesellschaften bei Ihnen vorkommen. „Naturnahe Waldwirtschaft“ heißt das Zauberwort. Dies bedeutet, dass im Rahmen der Waldwirtschaft mit der Natur gearbeitet wird anstatt gegen sie, indem man sich an natürlichen Vorbildern und Abläufen orientiert. Im Zentrum steht dabei insbesondere die Wahl von Baumarten, welche an den jeweiligen Standort angepasst sind und somit gut auf diesem wachsen können. Wichtige Entscheidungskriterien sind hierbei beispielsweise die Bodenqualität, die Wasserverfügbarkeit und die Höhenlage.

Das Einbringen heimischer Baumarten in einen bereits bestehenden Reinbestand (also einen Waldbestand, der bislang nur aus einer Baumart besteht) bringt nicht nur der Natur, sondern auch Ihnen als Waldeigentümer einen erheblichen Nutzen. So schaffen Sie dadurch nicht nur Lebensräume und Nahrungsquellen wovon viele Tierarten, vor allem Insekten, Vögel und Säugetiere profitieren. Auch das gesamte ökologische Gleichgewicht wird verbessert. Dadurch ist ihr Waldbestand besser an den Klimawandel angepasst. Die Stabilität Ihres Waldes gegen Schadereignisse- wie zum Beispiel Stürme- steigt und es kommt zu weniger Ausfällen. Das bedeutet, dass weniger Bäume beschädigt werden und für Sie als Waldeigentümer weniger Kosten anfallen. Auch die Kosten zur Gefahrenabwehr durch Schadinsekten sinken in einem derartigen Waldbestand drastisch. Dadurch besteht ein geringeres ökonomisches Risiko für Sie als Waldeigentümer

3_Wild_geht_es_zu_im_Wald
Der Wald ist ein seit Jahrtausenden funktionierendes Ökosystem. Alle Bestandteile funktionieren in einem einzigartigen Netzwerk. Im Laufe der Zeit ist er zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden und liefert seinem Eigentümer und unserer Gesellschaft mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz nicht nur CO2– neutrale Energie, sondern auch Baumaterial und vieles mehr.

Die gemeinsame Geschichte des Menschen und des Waldes besteht ebenfalls schon viele Jahrtausende. Lange Zeit hat der Mensch den Wald ausgebeutet, bis vor ca. 300 Jahren der Nachhaltigkeitsgedanke etabliert wurde. Die Forstwirtschaft hat umgedacht: Seitdem darf in Deutschland nur so viel Holz entnommen werden wie auch wieder nachwächst. Stabile Mischwälder- so, wie sie vor Jahrtausenden in Europa vorkamen- müssen wieder neu geschaffen werden. Also wird der Wald „umgebaut“. Das kann ja nicht so schwer sein, oder?

Ein Problem dabei ist jedoch das Wild. Die Wiederkäuer im Wald knabbern besonders gerne an den Laubbäumen, die für den Waldumbau besonders wichtig sind. Sie beißen die gehaltvollen Knospen ab, woraufhin der Baum sehr stark im Wachstum gehemmt werden kann oder abstirbt. Auch schälen sie die Rinde von jungen Bäumen ab. An den geschädigten Stellen können Pilzsporen eindringen und dem Baum so stark zusetzen, dass er ebenfalls abstirbt. Aufgrund fehlender natürlicher Feinde, kann sich das Wild in Deutschland beinahe ungehindert vermehren. Denn natürliche Feinde, wie der Wolf und der Bär, wurden in Deutschland ausgerottet. Daher muss der Mensch regulierend eingreifen. Geschieht dies jedoch nicht in ausreichendem Maße, setzt das Wild dem Wald stark zu, sodass ein Waldumbau nicht möglich ist.

Ein an den Wald angepasster Wildbestand ist für die Zukunft des Ökosystems enorm wichtig. Denn nur mit einer waldgerechten Wilddichte sind wir in der Lage den Wald an den Klimawandel anzupassen, tier- und pflanzenreiche Mischbestände mit vielen Baum- und Straucharten zu schaffen und langfristig zu stabilisieren.

Als Waldeigentümer sind Sie automatisch Mitglied in einer Jagdgenossenschaft. Wenn Sie keinen Jagdschein haben, können Sie daher dennoch Einfluss auf die Bejagung Ihrer Flächen nehmen. Kontaktieren Sie die örtliche Jagdgenossenschaft (Auskunft darüber gibt Ihnen das zuständige Forstamt) und lassen Sie sich den Ansprechpartner nennen, welcher auf Ihrer Waldfläche die Jagd ausübt. So können Sie dafür werben, dass Ihr berechtigtes Eigentümerinteresse einer waldgerechten Wilddichte umgesetzt wird und ihr Wald entsprechend Ihrer Wünsche wachsen kann.

4_Strukturvielfalt
In einem Wald unterscheidet man zwischen der vertikalen und der horizontalen Struktur. Unter der horizontalen Struktur versteht man die Baumartenmischung, d.h. die unterschiedlichen Baumartenanteile, eines Bestandes. Mit der vertikalen Struktur ist die Schichtung eines Bestandes gemeint. Eine Schicht kann beispielsweise die Krautschicht am Waldboden darstellen, eine weitere Schicht die Baumkronen des darüber liegenden Waldbestandes bzw. der Bäume. Wachsen auf dieser Fläche Bäume unterschiedlichen Alters und somit unterschiedlicher Höhe, so gliedern sich weitere Schichten in den Wald ein. Es gilt: Je mehr Schichten ein Wald hat, desto struktur- und damit in der Regel auch artenreicher, ist er. Laut der dritten Bundeswaldinventur sind übrigens 68% der Wälder Deutschlands zwei- und mehrschichtig aufgebaut.

Durch die Schaffung zusätzlicher Strukturen in Ihrem Wald erhöhen Sie darüber hinaus die Stabilität und haben somit geringere Schäden bei Stürmen, lang anhaltender Hitze und Trockenheit oder Schädlingsbefall zu befürchten. Denn ein strukturreicher Wald kann leichter auf Umwelteinflüsse reagieren bzw. diese abwehren. Zu guter Letzt erhöht sich durch die steigende Konkurrenz der Bäume untereinander der Totholzanteil. Abgestorbene Bäume wiederrum sind ein einzigartiger Lebensraum und zugleich Nahrungsquelle für Pilze, Mikroorganismen, Vögel und Insekten. Mehr dazu lesen Sie bei Interesse im nächsten Abschnitt „Totes Holz lebt“.

Sorgen Sie also in Ihrem Wald für möglichst viel Struktur. Zum Beispiel mit einem „Voranbau“, also dem Pflanzen schattenertragender Baumarten unter den Bäumen des älteren Hauptbestandes. Klassische Baumarten sind hierbei die Rotbuche oder die Weißtanne – bei geeignetem Standort.

Wenn Sie die Strukturvielfalt für Vögel und Insekten auf möglichst schnellem Wege erhöhen möchten, um der Artenvielfalt und der ökologischen Stabilität ihres Waldes zu dienen, so empfehlen wir Ihnen eines der nachfolgenden Kapitel „Behausungen für Waldbewohner“. Ihr Wald und seine künftigen Bewohner werden es Ihnen danken.

5_Totes_Holz_lebtEine einfache und effektive Maßnahme, um aktiv Naturschutz zu betreiben, ist der Erhalt von Totholz. Wenn Sie in ihrem Wald einen toten oder absterbenden Baum entdecken, der vielleicht sogar schon Spechthöhlen aufweist, dann sollten Sie diesen Baum unbedingt erhalten, sofern er nicht am Wegesrand steht und eine Gefahr für Spaziergänger darstellt.

Tote oder teilweise abgestorbene Bäume haben einen besonderen Wert für das Ökosystem Wald. Die ersten Organismen, die einen geschwächten Baum befallen, sind Pilze. Sie zersetzen das Holz und öffnen vielen Insekten „Tür und Tor“ zum Schlaraffenland. Der tote Baum dient als Nahrungsquelle, Lebensraum und Brutstätte zugleich. Und wo Insekten sind, da sind auch Vögel, die sich über das große Nahrungsangebot freuen. Spechte klopfen das Holz ab, um an die Larven im Inneren zu gelangen. Außerdem bauen sie im Totholz die bekannten Spechthöhlen, um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Drosseln und Schnäpper nutzen die dadurch entstandenen Höhlen als Nistplatz und auch der Siebenschläfer nutzt die vorgefertigten Höhlen gerne, um dort seinen Winterschlaf zu halten. Zusätzlich profitieren auch andere Säugetiere von dem reich gedeckten Tisch eines abgestorbenen Baumes. Fledermäuse fangen in der Dämmerung fliegende Insekten und auch Fuchs und Dachs verschmähen einen Käfer nicht. Die Artenvielfalt, die durch Totholz entsteht ist beeindruckend.

Markieren Sie den Baum dauerhaft mit weißer oder grüner Sprühfarbe und kennzeichnen Sie ihn mit einem „H“ für „Habitatbaum“. Diese Bezeichnung verwendet man für Bäume, die einen besonderen und schützenswerten Lebensraum darstellen. Solch eine Sprühfarbe finden sie ganz einfach im Internet. Doch Sie sollten nicht zu viele Bäume unter Schutz stellen. Bewirtschaften Sie Ihren Wald weiterhin, denn bei einem zu hohen Totholzanteil kann es dazu kommen, dass sich ungewünschte Forstschädlinge stark vermehren und dann nicht nur Ihren Wald sondern auch die umliegenden Wälder bedrohen. Wie immer gilt auch beim Thema „Totholz“: Alles ist eine Frage der richtigen Dosierung. Als Anhaltspunkt kann dabei dienen ca. 5 Bäume stärkeren Durchmessers je Hektar Waldfläche (100m x 100 m) als Habitatbäume auszuwählen und diese dauerhaft aus der Nutzung zu nehmen. Selbstverständlich sollte die Wahl dabei auf Bäume fallen, welche ohnehin bereits Schäden aufweisen oder -im Sinne einer Holznutzung- schlecht veranlagt sind. Dies sind beispielsweise „Zwiesel“ -d.h. Bäume mit zwei stark ausgeprägten Hauptstämmen- oder Bäume mit sehr vielen tief liegenden und groben Seitenästen, Rindenschäden oder anderen Unregelmäßigkeiten. Für den Naturschutz sind derartige Bäume überaus wertvoll, da sie besonders reiche Strukturen bieten. Im Rahmen des späteren Holzverkaufes sind sie es dagegen nicht. Dieser Umstand bietet den großen Vorteil für Sie als Waldeigentümer, dass Sie nicht in Zielkonflikte geraten, wenn Sie Naturschutz und Wertholzproduktion auf gleicher Fläche durchführen möchten – ein ökologisch sowie ökonomisch nachhaltiges Wirtschaften ist somit problemlos möglich.

6_Lebensraum_Waldrand
Einen Waldrand hat jeder schon einmal gesehen, aber vielleicht nicht bewusst wahrgenommen. Er bildet eine ausgesprochen ästhetische Abgrenzung zwischen Wald und Feldflur, ist im besten Fall 20-30 m breit und unterteilt sich idealer Weise in verschiedene Zonen. Holunder, Kornelkirsche, Speierling, Elsbeere, Weiden und viele andere Pflanzen, wie diverse Beeren- und Wildrosensträucher, bieten sich für das Anlegen eines Waldrandes an.

Ein richtig angelegter Waldrand bietet sehr viele Vorteile. Zum einen bietet er Lebensraum für Insekten, wie zum Beispiel Erdwespen. Diese wiederrum stellen die wichtigste Nahrungsquelle des Wespenbussards dar. Vögel wie die Goldammer und der Neuntöter (siehe Foto rechts) finden ebenfalls Lebens- und Brutraum in den Büschen des Waldrandes. Auch viele Amphibien- und Reptilienarten siedeln sich dort an. Das freut besonders ihre natürlichen „Feinde“ wie den Dachs und den Storch. Auch Hasen, Kaninchen und Mäuse besiedeln die Grenzzone zwischen Wald und Feldflur. Diese wiederrum sind die Beute von Fuchs, Krähe, Marder und vielen mehr. Doch keine Sorge: Durch die große Artenvielfalt gibt es so viele Tiere, dass der Bestand einer einzelnen Art nicht maßgeblich beeinflusst wird. Jäger und Beute können daher immer nebeneinander existieren.

Auch das Wild findet in dem Dickicht Deckung, dadurch hat es weniger Stress, verbeißt weniger junge Bäume im Wald und verursacht somit weniger Schäden. Dadurch können mehr Bäume zu wertvollen Zukunftsbäumen heranwachsen, und später zu Möbeln, Bauholz oder anderen langfristig verwendeten Holzprodukten verarbeitet werden, welche somit einen dauerhaften CO2-Speicher bilden und unser Klima entlasten. Mehr zum Thema Wild im Wald finden Sie unter dem voranstehenden Kapitel „Wild geht es zu im Wald“.

Eine weitere wichtige Funktion, die ein Waldrand erfüllt, ist der Erosionsschutz. Der Bewuchs verhindert das Abtragen der oberen Bodenschicht durch Wind oder Wasser. Dadurch gehen keine Nährstoffe verloren und die Bodenfruchtbarkeit bleibt erhalten. Auch wird das Innenklima im Wald positiv beeinflusst und beispielsweise mehr Feuchtigkeit/Wasser im Wald gehalten, da weniger Wasser durch Wind verdunstet, welchem der Wald ohne Waldrand schutzlos ausgeliefert wäre. Zu guter Letzt sind Wälder, welche durch einen Waldrand umrandet sind, aus dem gleichen Grund weniger durch Wind und Stürme gefährdet: Der Wind wird Dank des stufig aufgebauten Waldrandes über den Wald hinweg geleitet und kann die Bäume somit nicht so stark angreifen.

Vielleicht helfen Ihnen diese ersten Informationen dabei, dass Sie Waldränder künftig mit anderen Augen betrachten. Und wenn Ihr Wald ebenfalls an eine freie Fläche angrenzt, dann möchten Sie vielleicht auch einen Waldrand anlegen? Eine Anleitung zum richtigen Vorgehen finden Sie hier.

7_Behausungen_f_r_Waldbewohner
Mit dem Bau von Nistkästen, Fledermauskästen oder Insektenhotels tragen Sie einen erheblichen Teil zum Natur- und Artenschutz bei. Außerdem schützen Sie Ihren Wald, denn Vögel und Fledermäuse sind die natürlichen Fressfeinde von Insekten, welche Ihrem Wald schaden können, wenn sie zu einseitig und in zu hoher Zahl auftreten. Die Anwesenheit von Fledermäusen und Vögeln sorgt also dafür, dass das natürliche ökologische Gleichgewicht in Ihrem Wald verbessert wird.

Mit der Art des Nistkastens können Sie zum Teil steuern, welche Vögel in ihrem Wald leben und brüten. Häufig ist es jedoch auch vom Lichteinfall, der Lage des Bestandes und dem Nahrungsangebot abhängig.

Das Bauen und Aufhängen sowie das Beobachten der Aktivitäten in und um Ihre Nistkästen kann viel Spaß machen. Besonders Kinder haben viel Freude an solchen Arbeiten. Der NABU stellt für verschiedene Nistkästen Bauanleitungen ins Netz, probieren Sie es doch einfach mal aus:

Nistkästen bauen

Auch Insekten brauchen ein Dach über dem Kopf. Die kleinen, fleißigen Helfer sind maßgeblich dafür verantwortlich, dass es überall blüht und grünt. Durch das Bestäuben tragen sie nämlich zur Verbreitung der Pollen und Vermehrung von Pflanzen bei.

Mit dem Bau von sogenannten Insektenhotels an sonnenbestrahlten Waldrändern oder Lichtungen erhöhen Sie nicht nur die Insektenvielfalt. Sie schaffen also auch ein Nahrungsangebot für viele Vogelarten und andere Tiere. Insbesondere fördern Sie mit dem Bau sehr nützliche Insekten, welche ein ökologisches Gleichgewicht zu Insekten bilden, die Ihrem Wald schaden können.

Insektenhotel bauen

8_N_hrstoffe_f_r_den_Boden
Ein Wald benötigt Totholz und anderes organisches Material. Denn Pflanzen entziehen dem Waldboden Nährstoffe, die sie für das Wachstum brauchen. Umso wichtiger ist es, dem Boden auch wieder Nährstoffe zurückzugeben. Insbesondere in Blättern, Nadeln und Rinde sind besonders viele Nährstoffe vorhanden.

Lassen Sie daher Baumkronen und abgestorbene Bäume im Wald vermodern und entfernen Sie nicht alles Holz im Rahmen von Ernteeingriffen. Denn ein nährstoffreicher Boden bietet Bäumen gute Wuchsbedingungen. Sie haben einen größeren Zuwachs und speichern mehr CO2.

Ein nährstoffreicher Boden beherbergt zudem auch mehr Mikroorganismen, die das organische Material schneller zersetzen und zusätzlich den Boden durchlüften und auflockern. Dadurch kann der Waldboden mehr Wasser aufnehmen und speichern. Dies bietet nicht nur einen wirkungsvoller Schutz gegen Hochwasser, sondern stellt auch eine wichtige Voraussetzung für ein gutes Pflanzenwachstum dar. Die Konkurrenz um Wasser und Nährstoffe zwischen den Pflanzen ist geringer und weniger Bäume sterben ab.

In Nadelholzbeständen sollte das Kronenmaterial jedoch zerkleinert werden, damit es auf dem Boden liegt und feucht bleibt. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich Waldschädlinge stark vermehren. Sie können das Kronenmaterial auch hacken lassen und wieder in den Bestand zurückführen. Die Natur wird es Ihnen danken und Ihr Wald bleibt dauerhaft leistungsfähig und speichert viel klimaschädliches CO2.

9_Es_klingt_berraschend_aber_auch_Waldwege_brauchen_Licht
Es klingt überraschend, aber: auch Waldwege brauchen Licht! Achten sie daher darauf, dass die Kronen der Bäume den Waldweg nicht vollständig überdachen. Licht auf dem Waldboden sorgt dafür, dass sich licht- und wärmeliebende Arten ansiedeln können. Vor allem Kraut- und Blühpflanzen haben durch das Licht und die Wärme nun die Möglichkeit, an den Rändern von Waldwegen zu wachsen. Ein Wegesrand kann dabei einen ähnlichen Charakter wie ein Waldrand entwickeln und eine höhere Artenvielfalt aufweisen als das Waldesinnere. So bietet er zum Beispiel ein hervorragendes Jagdrevier für Fledermäuse, die sich auf freien Flächen besser bewegen können als im Wald. Auch wärmeliebende Tiere wie Amphibien und Reptilien sind häufig an Waldwegen anzutreffen. Da die Sonne dort bereits am Morgen auf den Boden trifft, können sich die wechselwarmen Tiere schon in den frühen Stunden aufwärmen.

Ein weiterer Vorteil, den Sie durch das Freistellen des Waldweges haben ist, dass der Weg nach Regen schneller trocknet und im Winter schneller gefriert. Dadurch wird er bei Holzerntemaßnahmen weniger durch Maschinen in Mitleidenschaft gezogen und Sie haben geringere Unterhaltskosten. Ein breiterer Waldweg kann außerdem als Lagerplatz für Holz nach einer Erntemaßnahme dienen.

Gesetzesgrundlagen, Schutzgebietskategorien & Zertifizierungen

Im Folgenden wollen wir Ihnen ein paar wichtige formale Informationen aus dem Bereich des Naturschutzes zur Verfügung stellen, welche Sie als Waldeigentümer interessieren könnten.

1. Umweltinformationsgesetz

Das Umweltinformationsgesetz dient dazu, der Bevölkerung freien Zugang zu Umweltinformationen zu geben. Hierbei werden „informationspflichtige Stellen“ definiert.

Das Gesetz erlaubt Ihnen, als Bürger und Waldeigentümer, unterschiedliche Informationen über die Umwelt zu erfragen. Zum Beispiel:

  • den Zustand von Wasser, Luft, Boden und Landschaft, die Artenvielfalt und die Wechselwirkungen untereinander
  • die Freisetzung von Stoffen in die Umwelt
  • Maßnahmen, die sich auf die Umwelt auswirken (zum Beispiel, welche Emissionen zu erwarten sind bei der Lagerung gefährlicher Stoffe)

Informationspflichtige Stellen sind dabei zum Beispiel Forstämter, Naturschutzbehörden und Ministerien. Genauere Informationen zum Umweltinformationsgesetz finden Sie hier.

2. Bundesnaturschutzgesetz

Das Bundesnaturschutzgesetz ist das Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege. Es bildet die rechtliche Grundlage für Schutzgüter und Maßnahmen und stellt den Zusammenhang zum Naturschutzprogramm „Natura 2000“ (siehe unten) her.

Das Gesetz enthält beispielsweise Bestimmungen zur Eingriffsregelung, zum Flächenschutz, zum Artenschutz, zum Meeresschutz und zur Naturerholung. Im Detail können Sie die einzelnen Bestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes hier nachlesen.

3. Schutzgebiete

Es gibt unterschiedliche Arten von Schutzgebieten. Schutzzweck und Schutzintensität variieren dabei. Wir haben die relevantesten Kategorien für Sie gelistet und kurz beschrieben, damit Sie sich diesbezüglich einen schnellen Überblick verschaffen können. Sie wollen zudem wissen, ob ihr Wald in einem dieser Schutzgebietskategorien liegt oder ob geschützte Arten darin vorkommen? Hier können Sie es nachsehen.

Verschlechterungsverbot:

Bei allen Schutzgebieten wurde einmalig der Zustand des Gebietes erfasst. Dieser wird dokumentiert und darf sich nicht durch beeinträchtigende Maßnahmen verschlechtern.

Die Natura 2000 ist ein Schutzgebietsnetzwerk, das sich über die gesamte Europäische Union erstreckt. Ziel ist der dauerhafte Erhalt der biologischen Vielfalt in Europa auf Grundlage der FFH- Richtlinie (Flora- Fauna- Habitat) und der Vogelschutzrichtlinie. In allen Natura 2000- Gebieten gilt das Verschlechterungsverbot (siehe obiger Informationskasten).

FFH- Gebiete (Flora- Fauna- Habitat)

Die FFH-Richtlinie verpflichtet die Mitgliedsstaaten der europäischen Union zur Ausweisung besonderer Gebiete zum Schutz und Erhalt der in den jeweiligen Anhängen der Richtlinie aufgeführten Lebensraumtypen sowie von Tier- und Pflanzenarten.

Dabei werden europaweit insgesamt 17 Wald-Lebensraumtypen unterschieden, wovon in Deutschland insbesondere die Buchenwald- Lebensraumtypen von Bedeutung sind. Einer forstlichen Bewirtschaftung dieser Gebiete im Sinne der „guten fachlichen Praxis“ steht nichts entgegen, insofern der Erhaltungszustand und die Entwicklungsziele des jeweiligen FFH-Gebietes Berücksichtigung finden. Die Länder sind verpflichtet sogenannte Managementpläne zu erarbeiten, in denen Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele und entsprechende Vorgaben konkretisiert werden. Für nähere Informationen zum aktuellen Bearbeitungsstand der Managementpläne, wenden Sie sich bitte an die in Ihrem Bundesland zuständige Forst- bzw. Naturschutzverwaltung.

Vogelschutzrichtlinie

Die Vogelschutzrichtlinie dient der Ausweisung besonderer Schutzgebiete zum Schutz der 182 Vogel- und Unterarten. In diesen Gebieten herrscht das Verschlechterungsverbot.

Naturschutzgebiete sind Gebiete in denen Teile der Natur geschützt werden. Sie dienen der Erhaltung der Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen und werden aus Gründen der Ökologie, der Wissenschaft, der Natur- oder Erdgeschichte oder der Landeskunde geschützt. Auch aufgrund der Rarität oder Vielfalt besonderer Arten wird ein Naturschutzgebiet festgelegt.
In Naturschutzgebieten ist es verboten Bestandteile zu zerstören, zu beschädigen oder zu verändern.

Nationalparks sind großräumige Gebiete, bei denen eine natürliche Entwicklung des Ökosystems im Vordergrund steht. Mehr als die Hälfte der Fläche muss gemäß der Regelung eines Naturschutzgebietes unter Schutz gestellt sein. Trotzdem spielen Naturerleben, Bildung und Erholung in Nationalparks eine wichtige Rolle.
Biosphärenreservate sind Gebiete, die das Zusammenleben von Mensch und Natur exemplarisch darstellen und untersuchen. Sie bezwecken den Erhalt der biologischen Vielfalt, die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung und die Förderung von Umweltforschung und -bildung.

Bei Landschaftsschutzgebieten handelt es sich um Gebiete, in denen besondere Maßnahmen zur Erhaltung oder Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes erforderlich sind. Landschaftsschutzgebiete werden aufgrund der Vielfalt, Eigenart oder Schönheit des Landschaftsbildes oder wegen ihrer besonderen Bedeutung für die naturnahe Erholung ausgewiesen.
Handlungen, die den Charakter des Gebietes verändern oder nicht mit dem Schutz vereinbar sind, sind verboten. Landschaftsschutzgebiete weisen jedoch einen erheblich schwächeren Schutzstatus als Naturschutzgebiete auf. Zudem fallen sie häufig deutlich großflächiger aus.

Es existiert eine Vielzahl an besonders geschützten Biotopen:

  • Natürliche Bereiche von Binnengewässern
  • Seggen- und binsenreiche Nasswiesen
  • Offene Binnendünen
  • Bruch-, Sumpf-, und Auewälder
  • Offene Felsbildungen
  • Steilküsten

Solche besonders geschützten Biotope dürfen weder zerstört, noch beeinträchtigt werden.

4. Forstliche Zertifizierung

„Nachhaltigkeit“ und „Umweltbewusstsein“ sind Begriffe, die einen immer höheren Stellenwert erfahren. Die Menschen möchten wissen, was sie kaufen und ob die Produkte die Umwelt schonen. Aus diesem Grund gibt es Kennzeichnungen wie das Biosiegel auf Nahrungsmitteln.

Doch auch Holz kann mit einem Siegel für Nachhaltigkeit ausgezeichnet werden. Da heimische Produkte auf dem Markt gefragter sind und viele Holzkäufer ausschließlich zertifiziertes Holz kaufen, hat der Waldeigentümer dadurch den potenziellen Vorteil, einen größeren Absatzmarkt für sich erschließen zu können.

Eine Zertifizierung von Beständen ist jedoch erst ab einer bestimmten Größe sinnvoll, da auf kleinen Flächen viele Kriterien der Zertifizierungsstellen nicht erfüllt werden können. Für forstliche Zusammenschlüsse kann eine Zertifizierung aber durchaus Sinn machen.

In Deutschland unterscheiden wir im Wesentlichen zwei unterschiedliche Zertifizierungssysteme für Wälder:

Das Forest Stewardship Council (kurz FSC) wurde 1994 mit dem Ziel gegründet, durch die Schaffung weltweit einheitlicher Standards eine nachhaltige Forstwirtschaft zu gewährleisten. In Deutschland tragen über 1 Millionen ha Wald das FSC- Siegel (Quelle: Windkraft- Journal). Das entspricht ca. 9% der bundesweiten Waldfläche.

Die Prinzipien von FSC sind vielseitig (genauer nachzulesen hier). Ein Waldbesitzer muss verschiedene Auflagen erfüllen um ein FSC- Siegel zu erhalten. Eine kleine Auswahl:

  • Der Forstbetrieb fördert durch seine Bewirtschaftungsmaßnahmen und Vermarktungsstrategie die optimale Nutzung und lokale Verarbeitung der
    verschiedenen Waldprodukte
  • Der Forstbetrieb strebt seine Wirtschaftlichkeit an. Er berücksichtigt dabei alle ökologischen, sozialen und betrieblichen Kosten der Produktion
    und wahrt die Leistungsfähigkeit der Ökosysteme indem hierzu notwendige Investitionen getätigt werden
  • Die Menge der genutzten Waldprodukte entspricht einem dauerhaft nachhaltigen Niveau
  • Die Waldbewirtschaftung strebt die Stärkung und Stärkung der Vielfältigkeit der regionalen Wirtschaft an und vermeidet die Abhängigkeit von einem
    einzelnen Waldprodukt
  • Die ökologischen Funktionen und Werte des Waldes werden erhalten, verbessert oder wiederhergestellt
  • Für die Bestandes- und bodenschonende Ernte und Bringung des Holzes ist ein dauerhaftes, Gassensystem angelegt. Der Forstbetrieb strebt dabei einen
    Rückegassenabstand von 40 m an. Davon notwendige Abweichungen sind vom Forstbetrieb fachlich nachvollziehbar als Ausnahme zu begründen. Ein
    Gassenabstand unter 20 m ist ausgeschlossen
  • Die Verwendung von fremdländischen Baumarten (z.B. die spähtblühende Traubenkirsche) wird sorgfältig kontrolliert und beobachtet, um negative
    ökologische Auswirkungen zu vermeiden

Was bedeutet das für den Privatwaldeigentümer:

  • Rückegassenabstände 40m (abweichende Abstände müssen fachlich nachvollziehbar sein)
  • Die Befahrung erfolgt ausschließlich auf dem Rückegassensystem
  • Erhalt des ökologischen Wertes (kein Umwandeln von Laub- oder Mischwald in Nadelwald)
  • Der Forstbetrieb muss wirtschaftlich sein

Quelle: FSC

Das PEFC- Siegel (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) wurde im August 1998 von skandinavischen, französischen, österreichischen und deutschen Waldbesitzern gegründet.

Ziel ist es mit Standards unter Berücksichtigung der ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekte eine nachhaltige Waldwirtschaft zu gewährleisten. Nach Angaben von PEFC sind 66% der Waldfläche Deutschlands- also über 7 Mio. ha- mit dem PEFC- Siegel ausgezeichnet.

Auch das PEFC- Siegel verlangt die Einhaltung bestimmter Vorgaben. Einen Auszug davon haben wir nachfolgend für Sie gelistet:

  • Integrierter Waldschutz, um die Anwendung chemischer Pflanzenschutzmittel auf das notwendige Maß zu beschränken
  • Anwendungen von Pflanzenschutzmitteln nur als letztes Mittel, z.B. bei schwerwiegender Gefährdung des Bestandes
  • Düngung zur Steigerung des Holzertrages wird unterlassen
  • Flächiges Befahren wird grundsätzlich unterlassen
  • Es wird ein dauerhaftes Rückegassensystem angelegt
  • Die Endnutzung nicht hiebsreifer Bestände wird grundsätzlich unterlassen
  • Mit Ausnahme natürlicher Reinbestände (also Bestände, die nur aus einer Baumart bestehen) werden Mischbestände mit standortgerechten Baumarten
    erhalten bzw. aufgebaut
  • Gentechnisch veränderte Organismen kommen nicht zum Einsatz
  • Kosten für Betriebe unter 50 ha: Jährlich 5€ pro Betrieb (also pro Eigentümer oder forstlichem Zusammenschluss)
  • Kosten für Betriebe über 50 ha: 0,16€/ha/Jahr
  • Und vieles mehr, nachzulesen hier.

Quelle: PEFC