Wussten Sie schon…?

  • ….dass Holz je nach Baumart unglaublich verschiedene Eigenschaften hinsichtlich Biegsamkeit, Gewicht, Wärmeleitfähigkeit, Widerstandsfähigkeit etc. haben kann?
  • ….dass die Fichte z.B. wegen ihrer guten Festigkeitseigenschaften gerne als Bau- und Kontruktionsholz eingesetzt wird?
  • …. dass die Rotbuche wiederum wegen ihrer hohen Abriebfestigkeit gerne im Innenbereich für Bodenbeläge eingesetzt wird?

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Dass Holz gut brennen kann weiß jeder, der schon einmal Feuer im Kamin gemacht hat. Auch Holzmöbel sind in so gut wie jedem Haushalt zu finden, auch wenn es sich dabei selten um Massivholz handelt. Doch mittlerweile werden noch viele andere Dinge aus Holz gebaut. Nach dem Motto „back to the roots“ (Zurück zu den Wurzeln) sind Holzhäuser wieder sehr in Mode. Im Zuge des Klimawandels und dem damit einhergehenden Umweltbewusstsein, wird Holz wieder sexy. Und trotzdem haftet dem Rohstoff ein veraltetes Bild an. „Old school“, wie man heute dazu sagt. Dass Holz jedoch auch ganz anders kann, durchaus modern und neuartig ist, zeigt uns ein deutscher Architekt. Er entwarf das „Metropol Parasol“ in Spanien. Noch nie davon gehört? Hier ein paar spannende Fakten:

  • Das „Metropol Parasol“ Ist eine Holzkonstruktion, deren Bau 6 Jahre in Anspruch nahm
  • Es wurde in der spanischen Stadt Sevilla erbaut und 2011 fertig gestellt
  • Das Bauwerk ist 150m lang, 70m breit und 26 m hoch
  • Es besteht aus fünf begehbaren Ebenen

Ein Kubikmeter Holz besteht zu 50% aus Kohlenstoff. Das entspricht je nach Baumart ca. 250kg Kohlenstoff, die ein Holzwürfel mit den Längen 1x1x1m speichert. Im „Metropol Parasol“ sind dementsprechend rund 750 Tonnen Kohlenstoff dauerhaft gebunden. Das Bauwerk stellt daher einen wichtigen Kohlenstoffspeicher dar und trägt damit aktiv zum Klimaschutz bei. Außerdem zeigt das imposante Werk, dass der Werkstoff Holz und die moderne Kunst durchaus gut zu kombinieren sind.

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Bild: vichie81 / Shutterstock.com