Kleinprivatwald

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  • Das Potenzial des Waldes nutzen

Klimaschutz durch nachhaltige
Bewirtschaftung von Kleinprivatwald

Deutschland besitzt im europäischen Vergleich sehr viel Wald. Bei einem Viertel der Waldbesitzflächen handelt es sich jedoch um sehr kleine sowie oftmals zersplitterte Parzellen. Diese sind bei Einzelbewirtschaftung deutlich schwerer zu bewirtschaften als große zusammenhängende Waldgebiete. Doch genau diese vielen kleinen Flächen besitzen ein enormes Potential für die Umsetzung einer nachhaltigen Waldwirtschaft sowie eines wirksamen Klimaschutzes in Deutschland.

 

Wir unterstützen deshalb besonders Kleinprivatwaldeigentümer bei der Waldpflege. Mit unseren Online-Angeboten möchten wir ihnen helfen, Ihren Wald nachhaltig zu bewirtschaften und das Klimaschutzpotenzial ihres Waldes voll auszunutzen.

Zielgruppe: Waldeigentümerin

Weil

25% des Waldes in Deutschland ist im Besitz von Waldeigentümern mit Flächengrößen von weniger als 20 Hektar.

Sie werden Kleinprivatwaldeigentümer genannt.

Zielgruppe: Waldeigentümer

Wald

Die Hälfte aller Waldeigentümer in Deutschland wohnt schon heute mehr als 60 Kilometer entfernt von ihrem Wald.

Mehr als 90% von ihnen sind über internetfähige Endgeräte erreichbar.

Zielgruppe: Waldeigentümerin 2

Wertvoll

Wir unterstützen Waldeigentümer, die im Umgang mit Waldbesitz unerfahren sind, bei der Waldpflege.

Wir sensibilisieren und informieren sie und vernetzen sie mit der Forstbranche.

Zielgruppe: Förster und Forstexperten

Ist

Forstexperten unterstützen wir, indem wir sie mit Waldeigentümern vernetzen. Wir stellen Online-Werkzeuge bereit, die ihnen die Arbeit erleichtert.

Die Risiken des Pflegerückstandes im Kleinprivatwald

Die Flächen der Kleinprivatwälder weisen oftmals einen überdurchschnittlichen Holzvorrat auf – d.h. die jährliche Holznutzung liegt weit unter dem jährlichen Holzzuwachs. Diese sogenannten „Pflegerückstände“ führen dazu, dass die vorhandenen Klimaschutzpotentiale des Kleinprivatwaldes nur unzureichend ausgenutzt werden. Pflegerückstände führen zudem zu finanziellen Einbußen für den Eigentümer sowie zu unkalkulierbaren Risiken für den Wald.

 

In einem gar nicht oder nicht ausreichend gepflegten Wald kommt es zu einem verringerten Wachstum der Bäume bzw. eines Verlustes des Holzzuwachses. Dies rührt daher, dass sich die zumeist eng stehenden Bäume im erhöhten Wettbewerb um Licht, Wuchsraum, Wasser und Nährstoffe befinden.

 

Auf solchen Waldflächen wird zwar das Höhenwachstum angeregt, da jeder Baum versucht nach oben zum Licht zu streben, um zu überleben. Die Bäume können jedoch kaum an Volumen zulegen bzw. „dick“ und stabil werden. In der Folge verliert der Wald an Wert und wird zunehmend instabil: Bei starkem Wind, Nassschnee oder Eisanhang kann er schnell unter der Last zusammenbrechen.

 

Bei langanhaltender Trockenheit können sogenannte „sanitäre Probleme“ auftreten: Forstschädlinge, wie zum Beispiel der Borkenkäfer, können in einem geschwächten Wald zu erheblichen Verlusten führen – auch auf den angrenzenden Waldflächen.